Wir sind Kampfgeist.

Zwei Perspektiven. Eine Haltung. Ein gemeinsames Ziel.

Wir möchten Menschen stärken, für sich selbst und ihre Grenzen einzustehen. Mit Gewaltprävention und Selbstverteidigung, die sich am Menschen orientiert.
Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viele Techniken zu vermitteln, sondern Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die eigenen Möglichkeiten zu schaffen. Denn Sicherheit beginnt dort, wo Menschen erkennen: Ich kann etwas tun.

Übersicht über unsere Kurse findest du hier

Diana Fuchs-Schlamp und Daniel Schlamp. Die Trainer vom Kampfgeist Dojo Scheyern.

Warum es Kampfgeist gibt

Selbstverteidigung beginnt für uns lange vor einem körperlichen Angriff. Sie beginnt damit, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Grenzen zu erkennen und zu wissen, welche Handlungsmöglichkeiten eine Situation bietet.

Deshalb verbinden wir im Kampfgeist Dojo Gewaltprävention, Selbstbehauptung, Kommunikation und körperliche Selbstverteidigung. Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Techniken zu vermitteln. Wir möchten Menschen dabei unterstützen, diejenigen Möglichkeiten zu finden, die zu ihnen und ihren individuellen Voraussetzungen passen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand besonders kräftig, sportlich oder bereits erfahren ist. Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sollen unabhängig von Alter, Kraft oder individuellen Voraussetzungen möglich sein.

Wir möchten keine Angst vor möglichen Gefahren vermitteln. Wir möchten zeigen, dass Menschen schwierigen Situationen nicht automatisch hilflos gegenüberstehen.

Handlungsfähigkeit schafft Sicherheit. Und die beginnt mit dem Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.

Zwei Menschen. Ein Trainerteam.

Wir sind beide Multiplikatoren für Gewaltprävention und verfügen über langjährige Trainererfahrung mit unterschiedlichen Zielgruppen. Uns verbindet eine gemeinsame Vorstellung davon, wie zeitgemäße Gewaltprävention und Selbstverteidigung aussehen sollten.

Trotzdem betrachten wir Situationen nicht immer aus demselben Blickwinkel. Und das ist gut so.

Unterschiedliche Erfahrungen, Persönlichkeiten und Einschätzungen ergänzen sich in unserem Training. Wir hinterfragen Techniken und Situationen gemeinsam und suchen nicht nach der einen richtigen Lösung, sondern nach einer entscheidenden Antwort:

Was hilft dem Menschen vor uns tatsächlich?

Diana Fuchs-Schlamp

Diana verbindet ihre Erfahrung als Trainerin mit praktischen und psychologischen Perspektiven auf Gewaltprävention und Selbstbehauptung.

Durch ihre Tätigkeit in der psychologischen Beratung und Lebensberatung, ihre praktische Erfahrung im Security-Bereich sowie ihre Arbeit in und mit Awareness-Teams bringt sie unterschiedliche Sichtweisen auf Konflikte, Grenzen und schwierige Situationen in das Training ein.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für sie darauf, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Grenzen zu erkennen und den Mut zu entwickeln, für sich selbst einzustehen.

Qualifikationen & Erfahrungen

  • Multiplikatorin für Gewaltprävention
  • psychologische Beraterin und Lebensberaterin
  • Trainererfahrung mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • praktische Erfahrung im Security-Bereich
  • Awareness-Arbeit und Leitung von Awareness-Teams
  • ausgebildete Ersthelferin
  • individuelle Vermittlung und Anpassung von Selbstverteidigungstechniken

Daniel „Jaro“ Schlamp

Dani bringt langjährige Trainererfahrung sowie ein ausgeprägtes technisches und praxisorientiertes Verständnis von Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung mit.

Sein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit: Eine Technik muss nicht nur theoretisch funktionieren, sondern für den jeweiligen Menschen verständlich, praktikabel und unter möglichst realistischen Bedingungen einsetzbar sein.

Dabei steht nicht die perfekte Ausführung einer vorgegebenen Technik im Mittelpunkt. Entscheidend ist, eine Handlungsmöglichkeit zu finden, die zu den individuellen körperlichen und persönlichen Voraussetzungen passt.

Qualifikationen & Erfahrungen

  • Multiplikator für Gewaltprävention
  • Trainererfahrung mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • praktische Erfahrung in Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
  • individuelle Vermittlung und Anpassung von Selbstverteidigungstechniken
  • praktische Erfahrung im Security-Bereich
  • langjährige Erfahrung in Teakwondo und historisch belegten Schwertkampf

Selbstverteidigung ist mehr als eine Technik

Reale Konflikte beginnen selten mit dem ersten körperlichen Angriff. Deshalb setzt unser Training früher an.

Wahrnehmung, Stimme, Körpersprache, Kommunikation und persönliche Grenzen gehören für uns genauso zur Selbstverteidigung wie körperliche Techniken.

Manchmal ist eine klare Ansage die richtige Reaktion. Manchmal Abstand zu schaffen oder eine Situation zu verlassen. In anderen Situationen kann körperliche Gegenwehr notwendig werden.

Es geht nicht darum, einen Kampf zu gewinnen.

Es geht darum, in einer schwierigen Situation handlungsfähig zu bleiben.

Genau deshalb überzeugt uns auch das Projekt EVA (Erkennen Verlangt Aktion). Das Konzept verbindet einen präventiven Ansatz mit einfachen, effektiven und realistisch einsetzbaren Selbstverteidigungstechniken. Stimme und Präsenz gehören von Anfang an dazu und die Handlungsmöglichkeiten können an den jeweiligen Menschen angepasst werden.

Mehr über das Projekt EVA

So trainieren wir

Unser Training ist praxisnah, individuell und inklusiv. Unterschiedliche körperliche, kognitive und persönliche Voraussetzungen werden bei uns selbstverständlich mitgedacht.

Wir arbeiten nicht nach dem Prinzip, dass jeder dieselbe Technik auf dieselbe Weise beherrschen muss.

Wir passen Techniken an Menschen an – nicht Menschen an Techniken.

Das bedeutet für unser Training:

  • individuelle Lösungen statt starrer Abläufe
  • überschaubare Gruppen und persönliche Betreuung
  • respektvoller Umgang mit persönlichen Grenzen und Bedürfnissen
  • verständlich erklären, ausprobieren und wiederholen
  • gemeinsam nach funktionierenden Lösungen suchen
  • realistische Situationen und alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten
  • unterschiedliche Voraussetzungen selbstverständlich berücksichtigen

Und bei aller Ernsthaftigkeit des Themas: Training darf Spaß machen. Eine entspannte Atmosphäre, Fragen und auch Humor gehören für uns dazu.

Was du aus dem Training mitnehmen sollst

Unser Ziel ist nicht, dass du nach einem Training möglichst viele Selbstverteidigungstechniken aufzählen kannst.

Viel wichtiger ist uns, dass du deine eigenen Möglichkeiten besser kennst.

Du sollst lernen,

  • deiner Wahrnehmung und deinem Bauchgefühl zu vertrauen,
  • eigene Grenzen früher zu erkennen und ernst zu nehmen,
  • Grenzen mit Stimme und Körpersprache klar zu kommunizieren,
  • Situationen besser einzuschätzen und bewusste Entscheidungen zu treffen,
  • unterschiedliche verbale, nonverbale und körperliche Handlungsmöglichkeiten zu kennen,
  • einfache und realistisch einsetzbare Selbstverteidigungstechniken anzuwenden,
  • mehr Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Am Ende soll vor allem eine Erfahrung bleiben:

Ich kann etwas tun.

Ich bin einer schwierigen Situation nicht automatisch hilflos ausgeliefert. Ich kann wahrnehmen, entscheiden und handeln.

Und vielleicht am wichtigsten: Ich darf für mich selbst einstehen.

Der Sommer geht,

Die Tage werden langsam kürzer, die Abende kühler und im Dojo geht es weiter.
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