Das Projekt EVA
Gefahren erkennen. Grenzen setzen. Selbstbewusst und entschlossen handeln.
Projekt EVA verbindet Gewaltprävention mit praxisnaher Selbstverteidigung. Für mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit im Alltag.

Gewaltprävention und Selbstverteidigung mit Projekt EVA
Unser Trainingsprogramm basiert auf dem Projekt EVA (Erkennen Verlangt Aktion), das von Hanshi Freddy Kleinschwärzer für den Bundesfachverband für Sicherheit und Selbstverteidigung in Deutschland (BfSD) entwickelt wurde.
Das ganzheitliche Konzept verbindet Gewaltprävention und Selbstverteidigung mit der Stärkung von Wahrnehmung, Selbstvertrauen und mentaler Handlungsfähigkeit. Dabei geht es nicht allein darum, sich in einer körperlichen Auseinandersetzung verteidigen zu können. Gefahrensituationen sollen möglichst früh erkannt, richtig eingeschätzt und – wenn möglich – vermieden werden.
Erkennen. Entscheiden. Handeln.
Im Training lernen die Teilnehmer, auch in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehören insbesondere:
- Aufmerksamkeit und Wahrnehmung für das eigene Umfeld entwickeln
- mögliche Gefahren und Konfliktsituationen frühzeitig erkennen
- eigene Grenzen wahrnehmen und deutlich kommunizieren
- Abstand schaffen und eine sichere Position einnehmen
- Stimme und Körpersprache gezielt einsetzen
- Konflikte möglichst vermeiden oder deeskalieren
- einfache und effektive Selbstverteidigungstechniken anwenden
- nach einer Situation richtig handeln und sich in Sicherheit bringen
Dabei verbindet Projekt EVA Elemente unterschiedlicher Selbstverteidigungs- und Kampfsportsysteme mit speziell auf die jeweiligen Teilnehmer abgestimmten Übungen und Konzepten.

Hanshi Freddy Kleinschwärzer
Für Kinder, Jugendliche und Frauen
Projekt EVA richtet sich an Menschen, die lernen möchten, Gefahrensituationen besser einzuschätzen und selbstbewusster darauf zu reagieren. Im Kampfgeist Dojo passen wir die Inhalte an Alter, Alltag und individuelle Voraussetzungen der Teilnehmer an.
Unser Training richtet sich insbesondere an:
- Kinder, die Wahrnehmung, Selbstbehauptung und sicheres Verhalten lernen
- Jugendliche, die ihre Grenzen erkennen, vertreten und verteidigen möchten
- Mädchen und Frauen, die mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Alltag gewinnen möchten
- Menschen, die sich mit physischer oder psychischer Gewalt konfrontiert sehen oder sich auf mögliche Gefahrensituationen vorbereiten möchten
Trainiert wird bewusst in Kleingruppen mit maximal 10 Teilnehmern. Dadurch können Übungen intensiv begleitet und auf die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer abgestimmt werden.
Ein international vermitteltes Präventionskonzept
Projekt EVA wurde über Erasmus+, das Förderprogramm der Europäischen Union, bereits in fünf Ländern vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei ein Grundgedanke, der unabhängig von Alter oder körperlicher Stärke funktioniert:
Eine Gefahr frühzeitig zu erkennen schafft die Möglichkeit, zu handeln, bevor eine Situation eskaliert.
Für unvermeidbare Situationen vermittelt das Training praxisnahe Verteidigungsmöglichkeiten. Ziel ist dabei nicht die sportliche Auseinandersetzung, sondern die Fähigkeit, eine Gefahrensituation zu beenden, Distanz zu schaffen und sich in Sicherheit zu bringen.
Freddy Kleinschwärzer – Initiator des Projekt EVA
Hanshi Freddy Kleinschwärzer ist der Initiator und Entwickler des Projekt EVA. Als ehemaliger leitender Ausbilder der Bundespolizei verfügt er über langjährige Erfahrung in den Bereichen Gewaltprävention, Selbstverteidigung und Sicherheit.
Sein Ansatz bildet die Grundlage des Trainings: Menschen sollen Gefahren nicht erst dann begegnen, wenn eine körperliche Auseinandersetzung bereits begonnen hat. Sie sollen lernen, Situationen frühzeitig wahrzunehmen, angemessen darauf zu reagieren und im Ernstfall entschlossen zu handeln.